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Schlaf – die optimalen Rahmenbedingungen

Kennen Sie das? Sie fühlen sich schlapp, müde, irgendwie nie richtig ausgeschlafen. Obwohl Sie früh ins Bett gehen, finden Sie keinen richtigen Schlaf und eine ganze Nacht lang durchgeschlafen – das haben Sie sowieso schon lange nicht mehr geschafft. Jeden Morgen nach dem Aufwachen fühlen Sie sich ein bisschen weniger dazu imstande, fit und wach in den neuen Tag zu starten. Mit dieser Problematik sind Sie nicht allein: Mehr als 30 Prozent der Menschen in den westlichen Ländern leiden unter Schlafstörungen. Dabei ist ein gesunder Schlaf so wichtig. Er dient als Grundlage für Konzentration, Aufmerksamkeit und ein funktionierendes Immunsystem, das Krankheiten vorbeugt. Schlaf

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Vermeiden Sie störende äußere Einflüsse auf Ihren Schlaf

Um Ihren Schlaf zu verbessern und so zu einem positiveren Lebensgefühl zu gelangen, gibt es ein paar einfache Möglichkeiten. Wichtig ist vor allem, sich zum Schlafen in ein entspannendes Umfeld zu begeben. Damit Ihr Körper und mit ihm auch Ihre Sinne zur Ruhe kommen können, entfernen Sie unnötige Reize aus Ihrem Schlafzimmer. Besorgen Sie sich eine Verdunkelungsmöglichkeit für Ihre Fenster und vermeiden Sie knallige Farben und unruhige Bilder an den Wänden. Halten Sie Ihr Schlafzimmer einfach und in gedeckten Tönen. Schaffen Sie sich eine persönliche Ruhe-Oase, indem Sie Unnötiges aus Ihrem Bett verbannen. Auch ein Fernseher im Schlafzimmer ist nicht zu empfehlen. Schlaf

Gönnen Sie sich eine Beratung in einem Matratzengeschäft und investieren Sie in eine komfortable Matratze und einen passenden Lattenrost, sowie in ein für Ihre Schlafposition geeignetes Kissen. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer einmal gut durch, bevor Sie sich Schlafen legen. Die frische Luft sorgt für ausreichend Sauerstoff und eine angenehme Kühle im Raum, durch die man sich gerne in das Bett kuschelt. Ihre Bettdecke sollte auf die Jahreszeit abgestimmt sein. Das verhindert Frieren im Winter und Schwitzen im Sommer, beides führt zu einem unruhigen Schlaf und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nachts aufwachen. Schlaf

Falls Letzteres doch passiert, sorgen Sie dafür, dass Sie nicht aufstehen müssen. Stellen Sie sich nach Möglichkeit alles, was Sie nachts benötigen, neben Ihrem Bett bereit, wie zum Beispiel eine Flasche Wasser oder Taschentücher. Denn wenn der Kreislauf durch nächtliches Herumlaufen erst einmal aufgeweckt wird, ist es schwieriger den Schlaf wieder zu finden. Duschen oder Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen möglichst kalt ab. Tupfen Sie sich danach nur leicht trocken. Diese Methode geht auf eine alte Kneipp-Technik zurück und fördert einen gesunden und tiefen Schlaf.

Schaffen Sie für einen gesunden Schlaf innere Ausgeglichenheit

Nicht nur äußere Einflüsse können sich störend auf Ihren Schlaf auswirken, auch innere Ruhe und Zufriedenheit sind wichtig, um gesund zu schlafen. Essen Sie zwei bis drei Stunden bevor Sie ins Bett gehen keine schweren Mahlzeiten mehr. Dazu gehören auch Süßigkeiten und Snacks! Diese liegen nur unangenehm im Magen und geben dem Körper Verdauungsarbeit. Schlaf

Regelmäßige sportliche Aktivität wirkt sich nicht nur positiv auf Ihre körperliche und geistige Gesundheit aus. Er fördert auch einen gesunden Schlaf, da Ihr Körper durch die aktive Betätigung überschüssige Energie verbrennt. Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer wenn möglich wirklich nur für Ihren Schlaf. Vor allem Dinge, die mit Ihrer Arbeit zusammenhängen – häufig mit Stress und einem nicht enden wollenden Gedankenstrom verbunden – sollten Sie nicht in diesen Raum bringen. Versuchen Sie, ein Einschlaf-Ritual für sich zu finden und unterstützen Sie damit Ihr inneres Gleichgewicht. Kommen Sie zur Ruhe, indem Sie vor dem zu Bett gehen nicht mehr fernsehen, sondern entspannende Musik hören oder ein Buch lesen. Schlaf

Auch die Lichttemperatur, der Sie vor Ihrer Nachtruhe ausgesetzt sind, beeinflusst Ihren Schlaf. Umgeben Sie sich am Besten mit „warmem“, rötlich-gelbem Licht und vermeiden Sie Tageslichtlampen mit hohem Blauanteil, die den physischen Wachzustand fördern und somit den Schlafreiz stark unterdrücken. Konzentrieren Sie sich vor dem Einschlafen verstärkt auf die positiven Gedanken vergangener Erlebnisse und vermeiden Sie das Sinnieren über zukünftige Ereignisse, da sich dies eher anregend auswirkt. Auch eine entspannende Meditation kann sich fördernd auf Ihren Schlaf auswirken.

Gesunder Schlaf ist auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen

Berücksichtigen Sie, dass jeder Mensch unterschiedliche Schlafbedürfnisse hat. Wie viele Stunden Schlaf für Sie richtig sind, können Sie in einem Schlaflabor unter wissenschaftlicher Aufsicht testen lassen. Obwohl das Schlafen auf dem Rücken tendenziell gesünder und entlastender für Nacken- und Halswirbel ist, können manche Menschen besser auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen. Diese Gewohnheit kann man ablegen, allerdings kann diese Umstellung unter Umständen einige Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Haben Sie eine schlaflose Nacht hinter sich, ist ein Mittagsschlaf oder sogenanntes Power-Napping sehr zu empfehlen. Dies sollte jedoch nicht länger als dreißig Minuten andauern, um nicht in eine Tiefschlafphase zu fallen. Schlaf

Bevor Sie einen Arzt aufsuchen und sich Medikamente verschreiben lassen, lohnt es sich auf jeden Fall, erst diese Hausmittelchen zu testen.

Schlafen Sie gut.
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